Montag, 30. Januar 2017

Und neu eingezogen ist... Teil 1

Hallo Ihr Lieben!
Im Januar sind ziemlich viele Bücher bei mir neu eingezogen. Daher kann es gut sein, dass ich den post aufteile. In drei oder vier posts...

                       Vom Bücherschrank habe ich drei mitgenommen.

"Die Wand" wurde mir erst kurz zuvor von jemandem empfohlen (Hey Emili), deren Büchergeschmack ich vertraue.
Klappentext:"Eine Frau wacht eines Morgens in einer Jagdhütte in den Bergen auf und findet sich eingeschlossen von einer unsichtbaren Wand, hinter der kein Leben mehr existiert..."
"Wenn mich jemand nach den zahn wichtigsten Büchern in meinem Leben fragen würde, dann gehörte dieses auf jeden Fall dazu."
Elke Heidenreich


 "Gewinnerin des Deutschen Buchpreises
1945. Flucht aus Stettin in Richtung Westen. Ein kleiner Bahnhof irgendwo in Vorpommern. Helene hat ihren siebenjährigen Sohn durch die schweren Kriegsjahre gebracht. Nun, wo alles überstanden, alles möglich scheint, lässt sie ihn allein am Bahnsteig zurück und kehrt nie wieder.
Julia Franck erzählt das Leben einer Frau in einer dramatischen Zeit - und schafft zugleich einen großen Familienroman und ein eindringliches Zeitepos...."

Tief verborgen in den Wäldern leben die Füchse wild und ungezähmt. Sie hüten ihre Geheimnisse und pflegen ihre uralte Magie. Doch eine dunkle Gefahr bedroht ihre Welt!
Von all dem ahnt die junge Füchsin Isla nichts. Sie lebt in Frieden und Sicherheit. Doch dann verliert sie ihre Familie – und gerät mitten hinein in den Kampf um das Reich der Füchse. Wem kann Isla noch trauen? Wer ist Freund, wer Feind?
Der Beginn einer großen Tierfantasy-Saga aus der Feder von Inbali Iserles, einer Autorin des Erin-Hunter-Teams – tauche ein in den magischen Kosmos der Füchse! (amazon) Darauf freu ich mich schon sehr!

Dann habe ich zwei Bücher gekauft (ich schreib es in der Reihenfolge, wie die Bücher bei mir eingezogen sind).

 "Milchgeld" habe ich für eine Challenge gekauft und bin gerade am Lesen. Ich wollt aber eh schon lang ein Buch von Kluftinger lesen. Das hier ist sein erster Fall. Ein Mord in seinem beschaulichen Heimatort Altusried. Ein Lebensmittelchemiker des örtlichen Milchwerks ist stranguliert worden. Mit eigenwilligen Ermittlungsmethoden riskiert der liebenswert-kantige Kommissar einen Blick hinter die Fassade der Allgäuer Postkartenidylle – und entdeckt einen scheinbar vergessenen Verrat, dunkle Machenschaften und einen handfesten Skandal.

Nachdem ich im Oktober das Hörbuch in der Onleihe vorbestellt habe und an Weihnachten gesehen habe, dass es nicht ab Weihnachten 2016, sondern Weihnachten 2017 verfügbar ist, habe ich es mir kurzerhand gekauft.
"Schluss mit dem Gedankenkarussell!
Ihr Geist kommt selbst beim Meditieren einfach nicht zur Ruhe? Sandy Newbigging hat für dieses Problem eine Lösung entwickelt und bringt damit frischen Wind in ein altes Thema! Mit einem praktischen Zehn-Tage-Plan zeigt er auf verständliche und originelle Weise, dass wir uns nicht mehr von unseren Gedanken terrorisieren lassen müssen und wie wir in stressigen Situationen Ruhe bewahren können. Modern, frisch, anders – und wirksam!"
Ich habe angefangen, bin aber noch nicht weit. 


Das Erdbeertörtchen und ich

Hallo! ♥

Schön, dass Ihr hier her gefunden habt. (Da ich dsa mit der neuen Seite im Blog irgendwie nicht will, poste ich das jetzt als normalen Beitrag und schau später nochmal, ob ich es hinbekomme).

Ein gutes Buch zu Lesen, ist für mich wie ein gutes Gespräch mit der besten Freundin.
Ich lese gerne Biographien, Sachbücher und eher Romane mit ernsten Themen.
Aber ich lese auch gerne Kinder- und Jugendbücher.
Autoren die ich besonders gerne mag sind Hans Fallada, Hermann Hesse, Rafik Schami, Terry Pratchett, Jonas Jonasson (wobei ich sein letztes Buch echt furchtbar fand), Jojo Moyes und Frederik Backmann.

Was ich gar nicht mag, sind Thriller und Horror.

Ansonsten schreib ich gerne mit der Hand. Tagebuch, Briefe, Postkarten. Leider schreiben immer weniger Leute zurück.
Alles rund um die Papeterie finde ich eh klasse.

Ich bastel ganz gerne Karten und Umschläge, mag aber auch Holzarbeiten, Peddigrohr und Speckstein.

Ich bin gerne in der Natur, fahre gerne Fahrrad, mag Hunde als auch Katzen und ganz besonders Eisbären. Natürlich nicht im Zoo.
Ich finde die Arktis faszinierend und eine Traum wäre, wirklich mal nach Grönland, Kanada oder Spitzbergen zu fahren.
Ebenso wundervoll finde ich Skandinavien und Island.

Und wie ich auf den Namen erdbeertörtchen komme? Na, gibt es am Ende eines blöden Tages nichts schöneres, als ein Erdbeertörtchen? ;)
Nein, ich wollte einfach einen anderen Namen als "Lilly bloggt" oder ähnliches.
Außerdem kenne ich eine Konditorei, die die besten Erdbeertörtchen der Welt machen. ^^

Liebe Grüße
Lilly

Montagsfrage

Bei Buchfresserchen gibt es immer die Montagsfrage. Diese Woche lautet sie:
Hast Du bestimmte Bücher aus deiner Kindheit, die schöne Erinnerungen hervorrufen?

Der kleine Vampir! Den habe ich wirklich geliebt. Und ich freu mich heute noch, wenn ich die abgewetzten Kinderbücher in meinem Regal sehe. Auf der ersten Seite prangen häßliche (aus heutiger Sicht) Aufkleber: "Dieses Buch gehört...".
Toll fand ich damals auch immer die Comics auf der Rückseite.
Es gibt ja noch einige Bände, die viel später raus gekommen sind. Hind und wieder überlege ich, ob ich mir die noch kaufen soll. Vielleicht muss ich die Bücher nochmal lesen und dann entscheiden.

Ich habe auch noch ein uraltes Biene Maja Buch. Das muss noch aus meiner Kindergartenzeit sein. An die Geschichten in dem Buch kann ich mich nicht erinnern, dennoch löst es immer ein warmes Gefühl
 bei mir aus, wenn ich es im Schrank stehen sehe.
Vor Weihnachten habe ich nochmal Ronja Räubertochter gelesen. Das war eines meiner Lieblingsbücher.
Momo mochte ich dagegen nie so besonders. Das hat mir immer Angst gemacht, mit den grauen Männern.
Bei myna-kaltschnee habe ich vorhin das Bussi Bär Heft entdeckt! Da werden auch Kindheitserinnerungen wach. ♥
"Die Zeitschrift für Ihr Kind". 😄
Die ersten Bücher, die mir so richtig Spaß gemacht haben, waren die Bummi-Bücher.
Ich glaube, Hanni und Nanni habe ich hauptsächlich als Hörspiel gehört.
Pitje Puck habe ich noch gerne gelesen.

Danke für die schöne Frage. Da habe ich jetzt doch ein Lächeln auf den Lippen.

Welche Bücher haben Eure Kindheit geprägt?

 


Montagsstarter

Guten Morgen, Ihr Lieben!
Ich bin noch gar nicht richtig wach, was bei dem Wetter hier (Regen und Dunkelgrau^^) kein Wunder ist. Aber vielleicht hilft mir Martins Montagsstarter. Das Wort Montagsstarter gefällt mir schon mal gut.
Meine Antworten sind fett gedruckt.

 1) Der 30. 01. ist (schon) wieder da.
2) Und ich freu mich, dass es neues Geld gibt.^^
3) Manchmal wäre es echt schön, so viel Geld zu haben, dass man nicht rechnen muss, wie man hinkommt.
4) Generell ist es aber zu einfach, dafür nur der Politik die Schuld zu geben. 
5) Es war Zufall, dass ich in Deutschland, in Europa geboren wurde und finde, dass ich damit echt viel Glück hatte. Hier gibt es ein Sozialsystem, wovon andere Länder nur träumen können. Und auch wenn hier vieles schief läuft, keine Frage, sollten wir nie vergessen, wie gut wir es immer noch haben. Ich bin dafür dankbar.
6) Das der Frühling bald kommt, darauf freue ich mich sehr.
7) Für diese Woche habe ich mir bis jetzt noch nicht viel vorgenommen, möchte ein paar Blogsachen erledigen und auf den Besuch im Tierheim freue ich mich besonders.

Danke, Martin!
Ich wünsche allen eine gute Woche!! 

Sonntag, 29. Januar 2017

Sonntags Top 7

Sonntag  -Zeit für Martins Fragen. Da mache ich doch gerne mit.

1) Buch: Da musste ich jetzt echt mal überlegen. Nicht, weil ich nichts gelesen habe, sondern weil ich so viel gelesen habe.
1. "Was das Leben sich erlaubt" von Hardy Krüger habe ich fertig gelesen und auch schon eine Rezi geschrieben.  4 von 5 Herzen
2. "Sieben Minuten nach Mitternacht" von P.Ness und S.Dowd. Ein wundervolles Kinderbuch, mit tollen Bildern, was ein schweres Thema bearbeitet. 5 Herzen
3. "Das Bild aus meinem Traum" von Antoine Laurin. Ich war sehr enttäuscht. Sein erstes Buch hat mir super gefallen (Der Hut des Präsidenten), sein zweites schon nicht mehr so gut und das... 2,5 oder 3 Punkte. Ich muss noch überlegen bzw es wirken lassen.
4. Jetzt lese ich "Milchgeld" von Klüpfel und Korb. Hat lange gedauert, bis es spannend wurde. Den Kluftinger mag ich sehr gerne, aber der ständige Ehekrach geht mir verdammt auf die Nerven.
2) Musik: Es lebe spotify!! Kostenlos jede Mucke die man will.


3) Film oder Serie: nada Fernsehn habe ich das letzte mal an gehabt, als der Anschlag in Berlin war und davor, als die EM war. Vor meinem Fernseher türmen sich Bücher. *pfeif* Serien guck ich im Netz, aber diese Woche auch nicht.
4) Erlebnis: Ich war auf der Lesung von Bruno Preisendörfer. "Als unser Deutsch erfunden wurde." Darüber wollte ich auch noch was bloggen. Ich komme nicht nach. ;) Es war auf jeden Fall sehr toll und der Mann super sympathisch.
5) Genuß: Selbstgemachter Blattspinat. Hatte ich zuvor noch nie gemacht. Das war der Hammer. Überhaupt nicht zu vergleichen mit dem Blubb.
6) Blog-Beitrag:Ich gestehe, das kann ich noch nicht sagen. Ich bin immer noch am "mich zurecht finden". 😊
7) Hobbys: Ich habe gelesen. Und gelesen. Und gelesen. Und auf andere Hobbys grad gar keine Lust.

Ich wünsche Euch eine tolle, neue Woche. 




Hardy Krüger - Was das Leben sich erlaubt:- Mein Deutschland und ich

Rezension
Autor: Hardy Krüger
Mit historischen Ergänzungen von Peter Käfferlein und Olaf Köhne
Verlag: Hoffmann und Campe
Seiten: 224

Autor:
Hardy Krüger wurde 1928 in Berlin geboren, ist internationaler Schauspieler, Schriftsteller, Weltenbummler. Er lebte fast 20 Jahre im afrikanischen Busch. Jetzt hat er seinen Wohnsitz in Los Angeles, besucht mit seinen 88 Jahren aber immer noch Schulen in Deutschland, um seine Geschichte zu erzählen und vor den Nazis zu warnen.


Inhalt:
Hardy Krüger verbrachte seine Kindheit und Jugend im Nationalsozialismus. Sein Vater war ein Anhänger der Nazis und steckte seinen Sohn schon als Kleinkind in die die Uniform des Deutschen Jungvolkes, in das man erst mit 10 Jahren eingezogen wurde. Mit 12 musste er an einem Auswahlverfahren teilnehmen und kam daraufhin in die Adolf-Hitler-Schule. Dort wurden "Hitlers Söhne" zum NS-Führungspersonal ausgebildet.
An dem Tag, als er in der Schule aufgenommen wurde, machen sich die ersten leisen Zweifel in Hardy bemerkbar. Doch damit war er ganz alleine. Er konnte sich niemandem mitteilen.
Mit 15 bekommt er seine erste Filmrolle in dem Propagandafilm "Junge Adler". Dort lernt er den Ufa-Star Hans Söhnker kennen, der zu einer Vaterfigur für den jungen Hardy wird. Vorsichtig konfrontiert Söhnker ihn nach und nach mit dem, was Hitler tatsächlich tut.
Doch nach den Filmaufnahmen muss Hardy erstmal wieder zurück zur Adolf-Hitler-Schule und keiner darf bemerken, welche Veränderung inzwischen in Hardy vorgegangen ist.
Kurz vor Kriegsende muss der 16jährige als Kanonenfutter an die Front. Wegen Befehlsverweigerung wird er zum Tode verurteilt und entgeht dem nur knapp. Nach Kriegsende gerät er in amerikanische Gefangenschaft.

Wie diese traumatisierenden Ereignisse ihn geprägt haben, wo er immer wieder neue Hoffnung fand und was für Träume er hatte und wie es ihm nach dem Krieg erging, davon erzählt er in diesem Buch.
Zwischen seinen Erzählungen schreiben die beiden Journalisten Käfferlein und Köhne in kurzen Abschnitten sachliche Ergänzungen, zu den historischen Ereignissen.

Meine Meinung:
Eine beeindruckendes Zeitzeugnis, mit ein paar Holpersteinen.
Inhaltlich finde ich das Buch hervorragend. Und so viel Bücher ich inzwischen schon über den Krieg gelesen habe, es hört scheinbar nie auf, dass ich neue Perversitäten von den kranken Nazihirnen erfahre. Hier hat mich besonders das Auswahlverfahren der Kinder für die Schule schockiert, welche "Mutproben" sie machen mussten.
Was mich ein bisschen genervt hat und auch gewundert, da Hr. Krüger ja nun schon 16 Bücher geschrieben hat, dass er ziemlich oft mit der Floskel kam:"Und das erzähl ich im Folgenden", "Und das kam so", "Und das erzähl ich nun".
Allerdings war "das Folgende" so spannend, dass ich meinen Ärger schnell wieder vergessen habe.
Sehr gut fand ich auch die sachlichen Ergänzungen der beiden Journalisten.

Das Buch ist auch ein persönlicher Aufruf, sich dem neu erwachtem Pöbel und dem Fremdenhass entgegenzustellen. Demokratie ist nicht selbstverständlich.
"Geht zur Wahl, sobald Ihr dazu aufgerufen seid." Im Superwahljahr 2017 eine wichtige Botschaft.
"Weil es Euer Leben ist.
Euer Zukunft.
Unser Land."


Auch wenn es literarisch ein bisschen hinkt - von mir eine klare Empfehlung.
💖💖💖💖

Freitag, 27. Januar 2017

Stöckchen

Ein Blogstöckchen ist eine Aktion, Blogger miteinenader zu vernetzen. Ein Stöckchen besteht aus Fragen, die man beantwortet und man "wirft" das Stöckchen dann an andere Blogger weiter. Ich liebe Stöckchen und Fragen. Ich habe bei Sheena entdeckt und nehm mir einfach mal ein Stöckchen.
Und zwar das Stöckchen "Zehn Dinge, die Dich glücklich machen".

1. die Umarmung von einem lieben Menschen.

2. die Natur. Wenn es mir schlecht geht und ich in die Natur gehe...weiß ich, alles nimmt seinen Gang. Die Welt dreht sich weiter und meine Probleme sind ein Miniatom im großen Universum.
Die Natur lässt mich meinen innersten Kern berühren und damit auch die Quelle meiner Kraft.

3. Bibliotheken. Dort werde ich ganz ruhig. Ich würde gerne mal in einer Bücherei eingeschlossen werden. 😊

4. das Meer. Diese unendliche Weite. Der salzige Geschmack auf den Lippen, den Sand zwischen den Zehen und Zähnen ;), der Geruch.

5. Lesen. Ein gutes Buch ist für mich wie ein Gespräch mit der besten Freundin.

6. mit einem lieben Menschen lachen, bis einem die Tränen kommen, sich zusammen Geschichten ausdenken, sich nahe sein und zusammen schweigen können.

7. Schreiben. Vorallem Tagebuch schreiben. Es erleichtert die Seele.
Aber auch Briefe und Postkarten schreiben. Und natürlich welche bekommen. 😄

8. Tiere. Einen Hund knuddelt, einer Katze zusehen, das Zwitschern der Vögel am frühen Morgen, den Körper eines Pferdes fühlen.

9. wenn mich jemand auf nette Art überrascht.

10. das Gefühl, dazuzugehören.

Ich werfe das Stöcken weiter an:
Merle und an
Jacky

 Für alle anderen stelle ich hier ein Korb mit Stöckchen hin, bei dem sich jeder bedienen darf.

Freitags-Füller

Barbara von scrap-impulse gibt jeden Freitag die Satzfragmente vor, die man dann ausfüllen kann. Meine Antworten sind fettgedruckt.

1.  Gegen kalte Füße  helfen mir meine Kuschelsocken.
2.  Man sollte bei rechten Stammtischparolen nicht schweigen, weil es das nicht richtig ist .
3.  Meine Lieblings-Tulpenfarbe ist Gelb mit einem Hauch Orange. Orange und Rosa mag ich auch sehr.
4.   Meine Uhr ist an meiner rechten Hand.
5.   Ich habe vor, am Wochenende mal wieder spazieren zu gehen.
6.   Ich trinke gerne Kaffee, ebenso wie Tee, denn ich mag beides sehr.
7.  Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf einen ganz ruhigen Abend , morgen habe ich einen langen Spaziergang mit einem Tierheim-Hund geplant und Sonntag möchte ich .... -Ich habe noch keine Ahnung !
Ich wünsche Euch allen ein schönes Wochenende!


Dienstag, 24. Januar 2017

Gemeinsam Lesen #198

 Dienstag gibt es immer die Aktion "Gemeinsam Lesen" von den Schlunzen-Büchern.

1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du? 
Ich lese wie immer mehrere Bücher. Für die Fragen entscheide ich mich für das Buch von Hardy Krüger. "Was sich das Leben erlaubt - Mein Deutschland und ich".  
Hardy Krüger wurde 1928 in Berlin geboren. Sein Vater war ein bekennender Nazifreund. Dementsprechend wurde H. Krüger aufgezogen, kam in die Adolf-Hitler-Schule, in der die kommenden Führungspersonen groß gezogen werden sollten. 
Er erzählt von seiner Kindheit und Jugend im Nazideutschland, von den Grausamkeiten des Krieges und vom Zusammenbruch. 
Zwischendurch werden zu seinen Erzählungen immer wieder Sachinformationen geschicldert.
Ich bin auf Seite 181 von 221 Seiten.

2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite? 
"Zumindest auf weiten Strecken."
Ich würde gerne noch den Satz davor nennen:
"Dies ist ein Buch, das davon erzählt, wie weit das Schicksal eines Einzelnen ganz nahe am Schicksal seiner Nation abzulesen ist." 

3. Was willst du unbedingt aktuell zu deinem Buch loswerden?
Es ist ein wirklich interessantes, eindrückliches Buch. Ein bisschen nervt mich, dass er ziemlich oft "Und das kam so" oder "Das schilder ich im Folgendem" schreibt. Aber meist ist "das Folgende" so interessant, dass ich meinen Ärger schnell wieder vergesse.

4. Schaffst du es, 3 Monate ohne Buchkauf auszukommen? Wenn nein, warum?
Warum sollte ich?
Ich weiß, manche kaufen mehr, als sie je lesen können. Aber na und?
Ich bin schon Monate ohne Buchkauf ausgekommen. Da ich mir eh das meiste ausleihe, ist das kein Problem. Letzten und diesen Monat habe ich ziemlich viele Bücher gekauft, aber so lange ich noch meine Miete zahlen kann und was zu Essen habe, ist alles gut. Man fragt einen Raucher ja auch nicht, ob er 3 Monaten ohne Zigaretten kaufen auskommt. ^^ Und im Gegenteil zum Rauchen ist Lesen äußerst gesund.

Montag, 23. Januar 2017

Montagsfrage

Die Montagsfrage von Buchfresserchen.

Bloggst du eher spontan oder planst du lieber was du wann veröffentlichst? 

Ich mach das ja noch nicht lange, aber bisher mache ich das total spontan. (Und kann mir auch schwer vorstellen, das ganze zu Planen.) Natürlich überlege ich mir Themen und an manchem bastel ich auch eine Weile in meinem Kopf rum. Es gibt ein paar Ideen, die ich noch nicht angegangen bin, weil sie noch nicht ausgereift sind. Aber ich stress mich da nicht. Es soll ja Spaß machen. Mehr Erwartungen habe ich erstmal nicht.

Sonntag, 22. Januar 2017

Anna Gavalda - Ab morgen wird alles anders: Erzählungen

 Rezension

Anna Gavaldas Buch "Ab morgen wird alles anders" beinhaltet 5 Kurzgeschichten.
5 Geschichten über das alltägliche Leid, die Verfahrenheit des Lebens, aber auch über die Hoffnung. Die manchmal nur ganz leise ist.

Zu den einzelnen Geschichten:
1. Mein Hund wird Sterben (28 Seiten)
Der Protagonist hat durch einen Schicksalsschlag das Wertvollste verloren. Es war am überlegen aufzugeben, als er den Hund fand. Nun ist der Hund alt geworden. Im Wechsel erzählt er von der Vergangenheit und der Gegenwart. Unglaublich empathisch ist die Geschichte geschrieben. Man spürt den Druck im eigenen Herz, über das, was er erlebt hat. Stellte sich die Frage, wie das traurige Dasein nun weiter gehen kann. Der Protagonist rechnete nicht mehr mit einer positiven Wendung. Und da, als alles verloren schien, tauchte ein sanfter Hoffnungschimmer auf. Diese Geschichte bekommt von mir 5 💖💖💖💖💖.

2. Mathilde (105 Seiten)
Mathilde verliert in einem Café ihre Tasche mit 10.000€, die nicht ihr eigen sind. Sie arbeitet für ihren Schwager. Disst Leute mit Fake Accounts im Internet, bis die sich bei ihrem Schwager Hilfe holen.
Ja, eines kann Mathilde wirklich gut: Alles runter zu machen. Ihre Mitbewohner, überhaupt jedem, der ihr begegnet und natürlich auch sich selbst. Mich hat Mathilde unglaublich genervt mit ihrer negativen Art, ihrem Zynismus. Auch wenn im Laufe der Geschichte deutlich wird, warum sie so ist, es macht es nicht besser. Selbst als ihr jemand einen richtig großen Gefallen tut, denkt sie nur darüber nach, wie hässlich und fett der Typ ist. Sie sagt nicht mal richtig Danke. Ich habe das Buch zwischendurch echt weglegen müssen. Die Geschichte ist in fünf Akte eingeteilt. Am Ende von Akt 3 sagt sie zu sich selbst, dass sie sich von ihrem "billigen Zynismus" losreißen soll. Da spricht sie mir aus der Seele. Und endlich, im 4. Akt (und nach 79 langen Seiten) wird die Geschichte wieder lesbar. Von mir bekommt die Geschichte nur 2,5 💖💖💔

3. Meine Kraftpunkte
(28 Seiten)
Das hier ist wirklich eine ganz zauberhafte Erzählung, über einen Vater, der zu seinem kleinen Sohn hält und über eine Kinderlogik, die sich von der der Erwachsenen unterscheidet. Dieser hat in der Schule was angestellt und sein Vater wird "sofort" herbei gerufen. Die Rektorin ist so wütend, dass sie nicht mal die gebotene Höflichkeit beachtet.  Da steht nun der kleine Vincent im Rektorzimmer alleine mehreren Leuten gegenüber, die sehr böse auf ihn sind und empört über sein Verhalten.
Vincents Vater aber ist klar, was sein Sohn auch getan hat, er hat es nicht aus Boshaftigkeit heraus gemacht.
Bei der Geschichte wird einem wirklich warm ums Herz und man kann nur jedem Kind so einen Vater wünschen. 5 💖💖💖💖💖 mit einem extra 💗.

4. Yann (98 Seiten)
Mit Yann werden Probleme europäischer junger Menschen angesprochen. In Sicherheit aufgewachsen, doch nun gibt es die Wirtschaftskrise und da klammert man sich manchmal eher an die Sicherheit und lässt seine Träume außer Acht.
Als Yann ein Paar trifft, dass so ganz anders lebt und sich liebt als er es kennt, kommt etwas in ihm in Bewegung.
Für mich ist das die tiefgreifendste Geschichte in diesem Buch. Hier wird  nicht nur ein Schicksal angesprochen und es gibt nicht nur eine Moral von der Geschichte. Hier kann man die Lebensgeschichte in der Lebensgeschichte in der Lebensgeschichte finden. 5 💖💖💖💖💖 gibt es von mir für diese vielschichtige und auch sehr humorvolle Erzählung.

5. Minnesang (27 Seiten)
Lulu geht mit ihrer Freundin auf eine Party, die in einem ganz anderem Milieu spielt, als in dem sie selbst lebt. Beide haben nur eines im Sinn, zu ficken, wie sie selbst sagt.
Die Sprache ist hier etwas derb und der Verlauf der Geschichte unterscheidet sich von dem der anderen. Doch auch hier wird deutlich, nichts ist wie es scheint.  3,5 💖💖💖💔

Ein unterhaltsames Buch, das anregt, über den eigenen Lebensentwurf nachzudenken. Sich zu fragen, wo sich der eigene Mut versteckt hat und wie viel Hoffnung man selbst für die Zukunft hat.
Insgesammt gibt es von mir 4 💖💖💖💖

Samstag, 21. Januar 2017

Freitags-Fragen

Die Freitags-Fragen gibt es hier. Ich habe die schöne Aktion leider erst heute entdeckt.

1.  Heute wird in den USA  gegen Trump demonstriert. Über 200.000 Frauen formieren sich zum "Woman March".
(c)spiegel.online.de

2.  Ich bin gerne kreativ, weil es mich entspannt .
3.  Im Januar ist es möglich, neue Anfänge zu wagen. (Klar, das ist immer möglich, aber im Januar ist alles frisch und neu und daher fällt es mir leichter.)
4. Die Natur macht mir große Freude.
5. Meine Lieblingsblumen zurzeit sind Tulpen und Ranunkeln.
6. Vieles spielt nicht so eine große Rolle.
7.  Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf mein Buch ♥  und Sonntag möchte ich lesen. ;)

Freitag, 20. Januar 2017

Mein erstes Rezensionsexemplar

Gestern kam mein allererster Buchgewinn von vorablesen.de. 
Ein dickes Danke an Euch! 

Ich habe noch nie ein Buch gewonnen* und bin letzte Woche wie ein Honigkuchenpferd durch die Gegend gelaufen. 
Wie Ihr seht, habe ich auch schon zu lesen angefangen. Ich markiere mir grundsätzlich Stellen mit post-its, die ich mir später abschreiben will oder die ich evtl für eine Rezension brauchen könnte.  
Es ist ein Buch mit 5 Kurzgeschichten. Die erste Geschichte fand ich unheimlich berührend. In der zweiten Kurzgeschichte, die ziemliche lang ist, geht mir die Protagonistin mit ihrer negativen Art total auf die Nerven. Mal sehen, ob sich das Blatt nochmal wendet.

*D.h. als Grundschulkind habe ich auch mal ein Buch gewonnen. Aber was für eines! 
Ich hatte bei der Zeitschrift "Ein Herz für Tiere" mitgemacht. Ich hatte natürlich auf ein Tierbuch gehofft. Oder zumindest auf ein tolles Tierposter. Vielleicht könnt Ihr Euch meine Enttäuschung vorstellen, als ich ein Buch rauszog, das davon handelte, wie man Porzellanpuppen selber macht! 


Mittwoch, 18. Januar 2017

Rezension "Der Alpdruck"

Autor: Hans Fallada
Verlag: Aufbau-Verlag
Seiten: 285
Erstausgabe Berlin 1947


Über den Autor:
Er wurde 1893 in Greifswald geboren und starb 1947 in Berlin. Er schrieb viele Romane und auch Kinderliteratur. Mit dem 1932 veröffentlichten Roman "Kleiner Mann -was nun?" wurde er weltberühmt. Viele seiner Bücher sind verfilmt.
Im zweiten Weltkrieg lebte er als unerwünschter Autor in einem Dorf in Mecklenburg. Seine Bücher standen in der Nazizeit zum Teil auf der schwarzen Liste (zB "Wer einmal aus dem Blechnapf frißt") oder wurden stark zensiert ("Kleiner Mann - was nun?")
Fallada war morphium- und alkoholabhängig, war oft in Kliniken. Im Streit mit seiner geschiedenen Frau schoß er in den Tisch und wurde wegen versuchten Todschlag angeklagt, kam aber nach dem Maßregelvollzug in die Heilanstalt.
1945 zog er mit seiner neuen Frau zurück nach Berlin. Seine neue Frau war ebenfalls suchtkrank.

Inhalt:
Der Protagonist Dr. Doll lebt mit seiner wesentlich jüngeren Frau, deren Kind und einer fast bewegungslosen Großmutter auf dem Land in Brandenburg. Hier erlebt er er den Zusammenbruch des Naziregimes. Während die meisten aus dem Dorf Richtung Westen flüchten, weil sie Angst vor den Russen haben, freut Herr Doll sich auf die Befreier. Doch er hatte nicht geahnt, dass die Russen keinen Unterschied ziehen zwischen Nazi und Nazigegner. Für die Russen ist er einfach "ein Deutscher". Als er das begreift, nagt die Schuld, die die Deutschen und somit auch er auf sich geladen haben, sehr an ihm.
Er erzählt, wie unbeliebt er in dem Dorf war, was natürlich auch nicht besser wurde, nachdem die Russen ihn als neuen Bürgermeister einsetzen. Erst dachte er, nun kann er sich an all den Nazis rächen, doch bald stellt er fest, dass diese kleinen Kämpfe mit den Bewohnern des Dorfes ihn nur noch ermüden und er keinen Hass mehr empfindet.
Nach einem Zwischenfall mit einem "ehem" Nazi bekommt er einen Zusammenbruch und landet im Krankenhaus. Seine kranke Frau gleich mit.
Nach zwei Monaten fahren sie vom Krankenhaus aus direkt nach Berlin und versuchen sich dort ein neues Leben aufzubauen, was in Folge der "Nachkriegswehen" alles andere als einfach ist.

Vorwort:
Im Vorwort schreibt Hans Fallada, dass er keineswegs mit dem Buch zufrieden sei. Neben all dem Schlimmen, den Depressionen, der Mutlosigkeit, neben all dem, was das Ende des Krieges jeden Deutschen gebracht hat, dachte er, seien auch Aufschwünge zu schildern. Dies war ihm nicht möglich. Dass ihm das nicht gelungen ist, liegt nicht allein an der Art des Verfassers, die Dinge zu sehen. Es liegt vorallem (so der Herausgeber) an der Gesammtlage des Deutschen Volkes, dass eineinviertel Jahre nach Kriegsende immer noch düster war.
Wenn der Roman trotz des Mangels den Lesern übergeben wird, dann deshalb, weil es ein möglichst wahheitsgetreuer Bericht dessen ist, wie es den Deutschen nach dem Krieg ging, wie sie gelitten und gefühlt haben, was sie taten.
Vielleicht, heißt es weiter, wird man schon nach kurzer Zeit die Lähmung nicht mehr begreifen, die das erste Jahr nach dem Krieg so verhängnisvoll über den Deutschen hing. Es handelt sich hier um einen Krankheitsbericht, nicht um ein Kunstwerk, denn auch Fallada konnte nicht aus seiner Haut, auch er war wie alle anderen gelähmt.
Es wird auch betont, dass dies ein Roman ist, dass nichts ganz genau so passiert ist und das keine Person in dem Buch ganz genau so real existiert.

Meine Meinung:
Als erstes denke ich, dass das Vorwort wichtig ist und man es bei der Bewertung des Buches keinesfalls außer acht lassen darf. Es ist eben kein normaler Roman, sondern ein wichtiges Zeitzeugnis und in diese Zeit war Fallada genauso involviert wie alle anderen.
Das Buch holpert manchmal. Ich schrieb oben, daheim im Dorf gab es noch ein Kind (das Alter wurde nicht genannt) und eine Großmutter, die sich alleine kaum bewegen konnte. Aber Dr. Doll und seine Frau verschwinden 2 Monate in die Klinik und danach auf direkten Weg nach Berlin. Was die beiden wohl nun alleine machten, in einem Dorf, dass die Dolls nicht leiden kann? Auch am Ende des Buches gibt es einige Unklarheiten.
Doch all das fand ich, wegen des Vorwortes, nicht weiter schlimm. Im Gegenteil. Dadurch war mir Fallada in seiner damaligen Situation noch viel näher.
Noch nie bin ich der Nachkriegszeit so nah gekommen, wie mit diesem Buch. Es ist bedrückend, aber ohne zu erdrücken. Wie sehr doch wirklich jeder auf sich alleine gestellt war, da kommt man beim Lesen kaum aus der Dankbarkeit raus, dass heute alles so anders ist.
Neben den ganz substanziellen Problemen (Wo schlaf ich?, Wo wärme ich mich?, Wo bekommen ich einen Mantel her? Wo was zu Essen?), betrückt Dr. Doll auch die moralische Schuld, die die Deutschen auf sich geladen haben.

Am Ende des Buches gibt es noch eine Tabelle der biographischen Daten von Hans Fallada. Da kann man dann doch auf den Gedanken kommen, dass das Buch nicht nur ein bisschen authobiographisch ist. Doch wir waren nicht dabei und daher denke ich, sollten wir den Satz aus dem Vorwort glauben, dass es sich hier um einen Roman handelt.
Ich finde das Buch sehr empfehlenswert. Nicht als großartiges literarisches Werk, sondern als herausragendes Zeitzeugnis.
Von mir gibt es 4 💖💖💖💖

Dienstag, 17. Januar 2017

Buchzitat

Groots physikalisches Weltbild war erschütternd primitiv.
'Die Welt ist ein Brötchen, das in einem Eimer Wasser schwimmt!' behauptete er trotzig.
'Und worauf steht der Eimer?' versuchte ich ihn auszutricksen.
'Der Eimer steht auf dem Rücken der großen Putzfrau, die auf alle Zeiten das Universum bohnert', antwortete Groot selbstbewusst.
'Und worauf in aller Welt steht das Universum, das die Putzfrau bohnert?'
'Das Universum steht nicht, es liegt. Das Universum ist nämlich flach wie eine Scheibe Wurst', half Zille aus.
'Und worauf, bitteschön, liegt dann die Scheibe Wurst?' Jetzt hatte ich ihn.
'Natürlich auf dem Brötchen', antwortete Groot.

                                    Mit Barbaren konnte man einfach nicht vernünftig diskutieren. 

Donnerstag, 12. Januar 2017

Montagsfrage

Bei Buchfresserchen gibt es jeden Montag eine Frage. Diese Woche lautet sie:
Hast du dir schonmal vorgenommen (und es geschafft) länger kein Buch zu kaufen?
Für mich ist das gar nicht so schwer. Mich macht es total zappelig, wenn ich hier Stapel von ungelesenen Büchern habe. Gut, ich mach einen Unterschied zwischen Büchern, die ich irgendwann einmal lesen will, die muss ich dann aber auch nicht sofort kaufen und Büchern, die ich unbedingt ganz bald lesen muss. Und von denen kann ich nicht mehr als 10 haben. Ich habe jetzt noch Bücher von meinem Geburtstag und das macht mich total kribbelig. 
Zudem liebe und ich meine  -liebe- ich die Bücherei. Ich bin da jede Woche. Die Bücherei gehört für mich zu den schönsten Orten der Welt. Ich muss nicht alle Bücher besitzen, die ich lesen will. In meinen Regalen finden nur die dauerhaft Unterschlupf, die mein Herz berühren. 
Und immer wenn ich in der Bücherei bin, finde ich was. Auch wenn ich nur was abgeben will, lauf ich mit mindestens 4 Büchern wieder raus. 😊 (Und ich glaube, das ist sehr zu meinen Gunsten geschätzt.) Hieße die Frage:"Hast du dir schon mal vorgenommen (und es geschafft), nicht mehr Bücher zu leihen, als du im Monat lesen kannst?" - Die Antwort wäre eindeutig nein. 
 

Buchzitat

Ich lese gerade "Der Alpdruck" und wollte Euch was zitieren. 
Dr. Doll kommt spät nachts heim und da man nicht mit ihm gerechnet hat, schläft jemand anderes in seinem Bett. (Also nach dem Krieg teilten sich ja mehrer Leute eine Wohnung.)
Die Wohnung hat 6 Zimmer und er macht sich auf die Suche nach einem Fleck, wo er schlafen kann. Er betritt das alte Mädchenzimmer, in dem tatsächlich ein Bett steht (natürlich ohne Decke und allem), aber das Fenster ist kaputt und es ist November.
"Trotzdem entschied er sich für dieses Schlafgemach, ein Bett blieb doch immer ein Bett - und dafür war er ein Mann, dass er nicht auf den Gedanken kam, dass man ein Bett auch umstellen kann, zum Beispiel in die geschützte, wärmere Küche." 😅

Mittwoch, 11. Januar 2017

Eine Liebeserklärung an das Buch




Klappentext:
Bücher haben viele Gesichter und viele Funktionen. Sie kommen prachtvoll daher oder schlicht, sie werden von Sammlern gejagt oder von Glücklichen gefunden, sie sind Geschenke, Souvenier oder Diebesbeute. Gedruckte Bücher prägen unser Leben. Burkhard Spinnen widmet ihnen eine Liebeserklärung.

Titel: Das Buch - Eine Hommage
Autor: Burkhard Spinnen
Illustrationen: Line Hoven
Verlag: Schöfling & Co.
Seiten: 143

Autor: Burkhard Spinnen, geboren 1956, schreibt Erzählungen, Romane, Kinderbücher, Essays, Glossen und Rezensionen. Für seine Werke wurde er vielfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Aspekte-Literaturpreis, dem Literaturpreis der Konrad-Adenauer-Stiftung, dem Herbert Quandt Medien-Preis und dem Deutschen Hörbuchpreis. Er lebt in Münster.(amazon)

Inhalt:
Herr Spinnen fängt mit der Frage an, ob das ebook irgendwann alle Bücher ersetzt. Wir können -mögen- uns das nicht vorstellen, aber Anfang des letzten Jahrhunderts konnte man sich auch nicht vorstellen, dass das Auto eines Tages das Pferd ersetzt. Es geht ihm aber nicht um das pro und contra, sondern um die wunderbare Selbstverständlichkeit des Buches.
Er unterteilt das ganze in fünf Überkapitel. "Vom Ganzen" (das Buch überhaupt), "Vom Körper" des Buches (das neue oder alte Buch, das beschädigte oder unvollständige Buch, das kommentierte Buch...), "Vom Gebrauch" (das Lieblingsbuch, das richtige oder falsche, billige oder teure Buch, der Bücherfund, das verschenkte, signierte, vereinnahmte, verliehene, verschwundene, gestohlene, zurückgelassene, verbotene, misshandelte, verbrannte Buch). "Vom Beruf" (das Lesebuch, das Lexikon, das Leseexemplar, die Erstausgabe...) und "Die Bücherversammlung" (die öffentliche Bibliothek, die Privatbibliothek, der Vorratsspeicher^^, das Statussymbol, die Sammlung, das Archiv, das Antiquriat, der Bücherbus und das Bücherregal).

Meine Meinung:
Am Anfang war ich etwas enttäuscht. Ob meine Erwartungen nun zu hoch waren oder ob mich vielleicht einfach das Kapitel um den Körper des Buches nicht so interessiert hat, kann ich nicht genau sagen. Es hat sich aber im Laufe des Lesen verändert. Herr Spinnen ist ein großer Sammler und erzählt mit einer Leidenschaft über Bücher, die einen mitreißt. Ich möchte gar sagen, er hat hier eine wunderbare Liebeserklärung geschrieben.
Jeder Buchliebhaber wird sich hier wieder finden.

Ein wirklich schönes, kleines Büchlein, dass in jedes Bücherregal eines Buchliebhabers gehört. Von mir gibt es 💖💖💖💖

Zitat: "Vielleicht liegt dem Bücherversammeln dieselbe Absicht zugrunde, die alles Sammeln ursprünglich hatte: Man möchte Vorräte anlegen fürs blanke Überleben in kargen Zeiten."
😃  Ja, was soll man dazu sagen. Auf zum Bücherkauf für schlechte Zeiten.



Dienstag, 10. Januar 2017

Willkommen

Schön, dass Du Dich hier her verirrt hast.
Ich finde ja, der erste post in einem Blog ist immer der schwierigste.
Wohin soll die Fahrt gehen? So genau kann man das wohl nicht sagen. Auf jeden Fall soll es hier um meine Leidenschaft Bücher gehen, um Zitate und Gedichte und manch anderes, was mich bewegt.

Daher mach ich es kurz und nehme Goethe zu Hilfe:
Aller Anfang ist heiter, die Schwelle ist der Platz der Erwartung.