Sonntag, 28. Mai 2017

Der Seele einen Garten schenken

Rezension


Autor: Marion Küstenmacher
Verlag: Gütersloher Verlagshaus
Seiten: 224
Inhalt:

In 71 Kapiteln wird der Garten auf seine symbolische, mystische und religiöse Art interpretiert. Alphabetisch geordnet schaut sie sich Pflanzen, Tiere und und anderes rund um den Garten an. 
So finden sich auch Blumentöpfe (Vom Nutzen des Zerbrochenen), der Garten Eden (Wachstum der Erkenntnis) , die Gießkanne (Die vier Arten, seine Seele zu wässern) oder die Schere (der Schmerz der Beschneidung) in der Aufzählung Platz. 

Meinung:

Mir persönlich war das alles etwas zu abgehoben und zu animistisch
Eigentlich müsste das Buch "Dem Garten eine Seele schenken" heißen. 
Z.B. die Esche: "Durch den Stamm fließen auch alle Energien des Baumes. Er fungiert als Transformationszentrum für alle Einflüsse, die von außen auf den Baum einwirken. Ein Baum nimmt sich Zeit, alles zu verdauen und kann vielleicht deshalb so vieles überdauern. Darum ist das Innere des Stammes für Katharina von Siena die Geduld. [...] In den Ästen, die sich ausbreiten und in den Himmel ragen, sieht Katharina ein Symbol für die geistige Unterscheidungskraft. Sie bringt Klarheit und Bewusstheit in unser Leben. Sie streckt sich aber auch nach der Sonne der Gerechtigkeit aus. Zu Gott hin wachsen bedeutet dann, den Blick zu schärfen für die globalen Ungerechtigkeiten, die anderen Menschen Gesundheit, Glück und Lebensraum rauben." 

Dem Buch Herzen/Sterne zu geben, möchte ich eigentlich nicht. Weil ich mit dieser Art von Glauben nichts anfangen kann, heißt es ja nicht, dass es schlecht geschrieben ist.

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